Tanja Becker-Bender als Solistin im Violinkonzert von Beethoven mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ryusuke Numajiri

Tanja Becker-Bender als Solistin mit dem Orchester des Teatro Carlo Felice Genua unter der Leitung von Marko Letonja

Photo: Christian Steiner

Tanja Becker-Bender als Solistin im Violinkonzert von Peter Tschaikowski in Begleitung durch das Nationale Polnische Radio-Symphonieorchester unter der Leitung von Antoni Wit

Tanja Becker-Bender als Solistin mit dem Orchester des Teatro Carlo Felice Genua unter der Leitung von Marko Letonja
Tanja Becker-Bender

Pressekritiken

Eine Auswahl aus Konzertbesprechungen der jungen Künstlerin:

 

Geigerin interpretiert glasklar (Titel)

"Sich an den halsbrecherischen Capricen von Niccolò Paganini zu messen, ist bis heute für Geiger ein Wagnis. Als unspielbar galten sie lange, sind es aber nicht, wie der Auftritt der Violinisten Tanja Becker-Bender am Samstagabend im Refektorium im Isnyer Schloss bewies. Mit Bravour hat sie die 24 Solostücke vorgetragen.

Becker-Bender arbeitet sich nicht ab an diesem meisterhaften Brocken, ihr Spiel ist trotz aller technisch unüberbietbaren Härtegrade von virtuoser Brillanz geprägt. All ihren Charme legt sie da hinein und macht die Stücke zu Solitären, die in stark komprimierter Form sinfonische Miniaturen ergeben.

"Phänomenal" lauteten Kommentare aus dem Publikum, das begeistert applaudierte."

Schwäbische Zeitung Leutkirch vom 16.08.2010 über den Soloabend von Tanja Becker-Bender mit den 24 Capricen von Paganini im Schloss Isny im Allgäu am 14.08.2010, Oberstdorfer Musiksommer, Internationales Klassikfest im Allgäu.

 

Ein Claudio Bohórquez ging aus dieser Talentschmiede ebenso hervor wie eine Tanja Becker-Bender, ein Itamar Ringel oder ein Nicolas Altstaedt. Beispiele für Ausnahmetalente, die in Kronberg wesentliche Prägung erfuhren. Sie fanden zu einem reinen, höchst anspruchsvollen Schostakowitsch-Programm zum Auftakt der insgesamt acht Konzerte im spätgotischen Ambiente zusammen. Dabei stand das zweitplatzierte Streichquartett Nr. 8 c-moll opus 110 ("In Memoriam der Opfer von Faschismus und Krieg") des großen russischen Komponisten künstlerisch zweifelsohne an erster Stelle. Wie Tanja Becker-Bender, Oscar Bohórquez (Violine), Itamar Ringel (Viola) und Claudio Bohórquez (Violoncello) dieses persönliche, bekenntnishafte Werk deuteten und in Klang umsetzten, faszinierte von der ersten Note an. Dicht, mit hoher innerer Spannung, beredt im Ausdruck musizierten die vier, als müsse es so und könne es kaum anders sein. So gelangen die abschließenden breiten Largosätze zwar lang, aber nie langweilig. In einer tieflotenden, emotional packenden Interpretation spiegelte sich ihre gewachsene Erfahrung und Reife. Das gestalten- und selbstzitatenreiche Werk -- grüblerische Reflexion Schostakowitschs über die eigene Endlichkeit -- schien in seinem ganzen Facettenreichtum erkannt, strukturell klar und schlüssig zum Sprechen gebracht. Dabei herrschte eine derart hohe Übereinstimmung, fast Verschmelzung zwischen den vier Musikern, als spielten sie schon immer gemeinsam.

Kronberger Bote, 20.05.2010, Eröffnungskonzert der Kammermusik Akademie Kronberg “Chamber Music Connects The World” am 14.05.2010

 

 

„Tanja Becker-Bender war hierfür eine Idealbesetzung: voll und satt im Ton, unbestechlich in der Phrasierung und Intonation, präzise in der Rhythmik. Von ihr bekam man keine unkontrollierte Vibrato-Orgie zu hören, sondern kluges, niemals nüchternes Geigenspiel mit Spannkraft bis zum letzten Ton. Und darüber hinaus: Auch für zwei Zugaben von Schulhoff und Bach reichte die Kraft der drahtig-anmutigen Solistin, die eine ganzheitliche Bühnen-Performance für Auge und Ohr bot.“

Mitteldeutsche Zeitung, 12.05.2010, über Tanja Becker-Benders Interpretation des Violinkonzerts von Korngold mit der Anhaltischen Philharmonie in Dessau am 6. u.7.5.2010

 

 

„ Die Gipfelstürmerin (Titel)
Hamburg, Laeiszhalle - Tanja Becker-Bender mit Kammermusik

Tanja Becker-Bender, frischgebackene Geigenprofessorin an der Musikhochschule, hat gerade gewissermaßen ihr Antrittskonzert gegeben. Und was für eins: Was sie und der Pianist Markus Becker im Kleinen Saal der Laeiszhalle zu Ohren brachten, suchte seinesgleichen an Geist, Niveau und Ausdruckkraft.“

Hamburger Abendblatt, 25. Januar 2010, über das Recital von Tanja Becker-Bender und Markus Becker mit Werken von Bach, Kurtág, Brahms, Reger und Schumann

 

 

&bdquo Eine junge Geigerin als Star (Titel)
Hinreißende Interpretation des Konzerts für Violine und Orchester d-moll von Jean Sibelius

Da saß nicht nur jeder Doppelgriff, sondern auch die enorm schwierigen Flageolett-Töne spielte sie mit traumwandlerischer Sicherheit. Die unglaubliche klangliche Fülle des Instruments, auf dem sie spielte, eine Guarneri del Gesù von 1728, kostete die junge Künstlerin im Adagio voll aus, ohne je ins Kitschige abzurutschen. Mit dem letzten Capriccio aus Paganinis Opus 1 als Zugabe setzte Tanja Becker-Bender ihrem Auftritt das Sahnehäubchen auf. Da stimmte einfach alles: von der rhythmischen Präzision in der siebten über die grandiose Bogenkoordination in der vertrackten neunten bis zur intonatorischen Sauberkeit in der enorm hohen zehnten Variation.&ldquo

Mainpost Würzburg, 17.11.2009, Violinkonzert von Sibelius mit der Staatskapelle Weimar am 14.11.2009 im Vogel Convention Center in Würzburg

 

 

Große Geigenkunst im Kirchenraum (Überschrift)
Tanja Becker-Bender mit einem reinen Bach-Programm in der Kapelle von Schloss Solitude
... &bdquo Es schien, als kommunizierte die Künstlerin mit dem seidig schimmernden Klang, der sich im Kirchenraum verbreitete. Selten hat man die komplexen polyfonen Verläufe der brühmten Chaconne derart strukturiert und in einem zwingenden rhetorischen Duktus vernommen wie hier. Schade, dass bei so großer Geigenkunst dieses Konzert nicht aufgenommen wurde. &ldquo

Stuttgarter Nachrichten, 25.08.2009, über Tanja Becker-Benders Spiel der d-moll Partita von Bach in der Kapelle von Schloss Solitude (Stuttgart) am 23. August 2009

 

&bdquo Wenn Becker-Bender ihr Instrument ansetzte, tat sich ein Kosmos auf, voller Farben und Zwischentöne. Bartóks Solosonate zelebrierte sie als perfektes Wechselspiel zwischen Verstand und Gefühl. Sie dokumentierte, was im Rummel um junge Spitzengeigerinnen der vernächlässigbarste Faktor zu sein scheint: Respekt und Hingabe.&ldquo

Saarbrücker Zeitung, 14.05.2009, Recital bei den Musikfestspielen Saar &bdquo Welcome America! &ldquo zusammen mit dem Pianisten Stefan Litwin am 12.05.2009

 

&bdquo Fein und rein, unbeschwert wie ein Mädchen, so handhabt Tanja Becker-Bender ihre Violine und gewann damit Sympathien. Die rotblonde junge Lady in Lachsrot spielte nicht nur gleich zwei Konzerte - Mozart Nr. 2 und Bachs Doppelkonzert d-moll, sondern zeigte sich großzügig mit zwei Zugaben von Paganini und Bach. Tempo und Nachdruck, betonter Rhythmus und melodischer Fluss halten sich bei der erst 30jährigen die Waage. Freundlich strahlend, wenn auch stets distanziert, so gibt sie sich nicht nur, sondern so klingt auch ihr Spiel.&ldquo

Neue Rheinzeitung Düsseldorf, 18.12.2008, über Tanja Becker-Benders Aufführung des D-Dur Violinkonzerts von Mozart KV 211 und des d-moll Doppelkonzerts von Bach zusammen mit dem Bachorchester des Gewandhauses Leipzig in der Tonhalle Düsseldorf am 17.12.2008

 

&bdquo Zu einem besonderen Höhepunkt des Abends wurde der Auftritt der jungen Violinistin Tanja Becker-Bender mit dem Violinkonzert e-Moll op.64 von Mendelssohn-Bartholdy, der das Publikum jubeln ließ. Becker-Benders Interpretation war geprägt von großer Energie, von der Lust am Vitalen und von frischen Phrasierungen. Im ersten Satz markierte sie bereits das Thema in virtuoser Form, hob sich aus dem Orchesterklang immer wieder edel tönend heraus, verband ihre Passagen aber mit dem Spiel der Solisten, der Gruppen und des Tuttis. Mit anmutiger Bogenführung erzeugte sie eine konsequente Spannung bis zum Schlusssatz. Ein fulminantes Bekenntnis romantischer Musik von Becker-Bender, die das Publikum nicht ohne Zugabe gehen lassen wollte.&ldquo

Münchner Merkur, 25.11.2008, Mendelssohn-Konzert mit der Mährischen Philharmonie im Rahmen des Ickinger Konzertzyklus am 23.10.2008

 

 

&bdquo Zuvor hatte Tanja Becker-Bender ihre Brillanz schon in Johann Sebastian Bachs Violinkonzert E-Dur BWV 1042 unter Beweis gestellt. Die überbordende Motorik des Kopfsatzes erfüllt Tanja Becker-Bender mit souveräner Gelassenheit, was sich zu einem regelrechten Spielrausch steigert und zugleich einen Kontrast zum empfindsamen Mittelsatz bildet. Für den findet sie verhaltene Farben, eine verinnerlichte Lesart. Auf die lässt sich auch das Zürcher Kammerorchester ein, das sich überhaupt als vorzügliches Ensemble zeigt.&ldquo

Stuttgarter Zeitung, 23.10.2008, über ihre Aufführung des E-Dur Violinkonzerts von Bach mit dem Zürcher Kammerorchester in der Liederhalle Stuttgart am 21.10.2008

 

 

&bdquo Im Mittelpunkt des Abends stand Tanja Becker-Bender, die bereits im Rahmen der Schlosskonzerte für Furore sorgte. Im Violinkonzert von Beethoven entlockte sie ihrem Instrument samtweiche Töne und temperamentvolle nuancenreiche Klänge. Mit kraftvollem und energischem Strich präsentierte sie prickelnde Spannung in den Ecksätzen. Atemberaubende Atmosphäre entwickelte sie im Binnensatz, begeisterte durch vollmundige Tongebung und zog den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Note. Der Beifall vor der Pause wollte nicht enden, für den sich Tanja Becker-Bender mit dem Largo aus der C-Dur-Sonate von Johann Sebastian Bach als Zugabe bedankte.&ldquo

Frankfurter Neue Presse, 06.10.2008, über Tanja Becker-Benders Interpretation des Beethoven-Violinkonzerts im Kurtheater von Bad Homburg am 02.10.2008

 

 

&bdquo Mit der vom Komponisten selbst stammenden, aber seltener zu hörenden &bdquo Pauken-Kadenz &ldquo aus seiner Klavierkonzert-Fassung des Werkes in der Bearbeitung von Wolfgang Schneiderhahn setzte Tanja Becker-Bender Höhepunkte in Ludwig van Beethovens Konzert für Violine und Orchester D-Dur op.61. Stimmig in der Balance konzertierte die renommierte Solistin in schlankem, lieblichen Ton zum Saisonauftakt der Konzertreihe im Bad Homburger Kurtheater mit der Philharmonie Südwestfalen. &ldquo

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2008, über die Aufführung des Violinkonzertes von Beethoven durch Tanja Becker-Bender in Bad Homburg am 02.10.2008

 

 

&bdquo Klangmagie mit Messiaen

&hellip sensationelle Wiedergabe der in weiten Teilen solistischen, achtsätzigen Komposition &bdquo Quatuor pour la fin du Temps &ldquo von Olivier Messiaen. Selten erlebt man Kammermusikdarbietungen von solch mitreißender tonlicher Intensität, Klangmagie und Verinnerlichung. Den Furor von klanglichen Zornesausbrüchen der sieben apokalyptischen Trompeten zelebrierten Klavier und beide Streicher mit elementarer Wucht. Besiegt von den meisterlich entfalteten Solo-Lobpreisungen der Ewigkeit und Unsterblichkeit Jesu. Wobei der erste, vom Violoncello präzis und ausdruckstark ausgeführte Lobgesang in weit ausgezogenen Bögen und schier endlosen Haltetönen mit samtigem, fein schwingendem Vibrato glänzte. Und der zweite mit der Violine gleichsam entmaterialisiert in gleißende himmlische Höhen entschwebte. Ein von den überwältigten Zuhörern im Laienrefektorium mit Ovationen bedachter, wunderbarer Musikkosmos. &ldquo

Pforzheimer Zeitung, 8. September 2008, über den Kammermusikabend mit Bernd Glemser (Klavier),Tanja Becker-Bender (Violine), Claudius Herrmann (Violoncello), Dimitri Ashkenazy (Klarinette) im Rahmen der Maulbronner Klosterkonzerte (06.09.2008)

 

 

„Tanja Becker-Bender begeisterte beim 3. Heidelberger Schlosskonzert&ldquo (Überschrift)

&bdquo … unangestrengt lustvoll gestaltete die Geigerin mit biegsamer Phrasierung und natursüßem Klang.

… das Virtuose gewinnt bei ihr eine spielerisch leichte, fantasievolle und poetische Qualität. Wunderbar verführerisch und spinnwebenfein kamen die zweistimmigen Flageolettpassagen, herrlich süffig und hingebungsvoll ließ sie das Ariose kapriziöse Blüten treiben.“

Rhein-Neckar-Zeitung, 14. Juli 2008, über Tanja Becker-Benders Interpretation des E-Dur Violinkonzerts von Bach und ihr Spiel von Niccolo Paganinis ‚I Palpiti’ unter der Begleitung des Philharmonischen Orchesters Heidelberg im Rahmen der Heidelberger Schlossfestspiele am 12.07.2008

 

 

&bdquo …Die perfekte Technik der Geigerin Tanja Becker-Bender faszinierte von den ersten Takten an. Dabei war das Konzert für Violine und Blasorchester von Kurt Weill alles andere als einfache Kost - weder für die Musiker, noch für das Publikum im Hubert-Burda-Saal des Jüdischen Zentrums am Jakobsplatz…

Die International gefeierte Virtuosin Tanja Becker-Bender, seit zwei Jahren Professorin für Violine in Saarbrücken, zeigte ihr Können nicht nur in den technisch schwierigen Passagen; sie lebte die Musik auch inhaltlich mit und nahm dabei dem Publikum mitunter fast den Atem.”

Jüdische Allgemeine (München, August 2008) über ihre Darbietung des Violinkonzerts von Kurt Weill mit dem Orchester Jakobsplatz unter der Leitung von Daniel Grossmann in München, 8. Juli 2008

 

Stürmische Zeiten mit friedlichem Ausklang
Tanja Becker-Bender begeisterte in der Stadthalle

"Dem virtuosen Anspruch wird die junge Solistin Tanja Becker-Bender in hohem Maße gerecht. Mit unglaublicher Energie, die man der schlanken Geigerin in fließend roter Robe gar nicht zugetraut hätte, streicht sie sich durch die zahllosen komplexen Läufe und lässt selbst in höchsten Flageolett-Tönen und bei vertrackten Doppelgriffen ihr traumhaft schönes Guarneri-Instrument singen.
Die Wechselbäder der Gefühle zwischen wahnwitzigem Aufbrausen und warmem Strömen unterstreichen Dirigat und Orchester in großem Einvernehmen mit der Solistin. Deren Paganini-Zugabe kann Bartók nicht mehr toppen, wohl aber das innige "In nomine" (2001) von György Kurtág, wo Becker-Bender nochmals eindringlich die warme Klangfarbe ihres Instuments und die Fähigkeit zum tiefen Eintauchen und versunkenen Nachspüren der Musik demonstriert."

(Westdeutsche Zeitung vom 18.02.2008 über die Aufführung des Violinkonzerts Nr.2 von Bartók durch Tanja Becker-Bender und das Wuppertaler Sinfonieorchester am 17.02.2008 in der Historischen Stadthalle von Wuppertal unter der Leitung von Toshiyuki Kamioka.)

 

"Als ebenso stimmiger wie eigene Akzente setzender Gast gesellt sich nach diesem Einstand die Geigerin Tanja Becker-Bender zu den Leipzigern. Vor einigen Jahren war die heute 29-Jährige als Gast des SHMF zu hören, beim Meisterkonzert zeigt sich eindrucksvoll ihr Reifeprozess: Da wagt die jüngst als Professorin an die Saarbrücker Musikhochschule berufene Virtuosin in Mozarts Violinkonzert D-Dur KV 211 ungewohnt scharfe Konturen, gewinnt diesem gefälligen Stück viele herbe Nuancen ab. Dieser Mozart klingt frisch, überraschend und feinsinnig. Für die nachdrückliche Anerkennung von Publikum und Orchester bedankt sich Becker-Bender mit Niccolò Paganinis Capriccio Nr. 9 E-Dur: Und hier, wo es sonst leicht nach Schwefel riecht, meint man nun eher Engelsmusik zu lauschen.

Einen passenden Anschluss bietet nach der Pause Johann Sebastian Bachs Konzert für Violine, Oboe und Orchester c-Moll BWV 1060, in dem Becker-Bender mit Ralf Schippmann Zwiesprache hält. Die fällt so stimmig aus, wird vom Orchester so natürlich unterstützt, dass man nur Takt für Takt zustimmen und sich der wunderbaren Ausgeglichenheit hingeben kann, die das Zusammenspiel prägt. Nochmals großer Applaus für eine faszinierende Solistin."

(Kieler Nachrichten, 19.12.2007, über den Konzertauftritt von Tanja Becker-Bender mit dem Bachorchester des Gewandhaus Leipzig am 17.12.2007 im Kieler Schloss)

 

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Konzert mit dem Bachorchester des Gewandhaus Leipzig am 17. Dezember 2007 im Schloss von Kiel

 

"Mozart ist zu Scherzen aufgelegt (Überschrift)
Tanja Becker-Benders Geige betörte virtuos

Sie musizierte Mozarts A-Dur-Konzert auf einer wunderbaren Guarneri mit lustvollem Temperament und Sinn für die schöne Linie, die wienerische Anmut und das Scherzen des türkisch angehauchten Finalsatzes, alles in einer Perfektion, die fast schon schaudern macht."

(Frankfurter Neue Presse, 15.10.2007, über ihre Aufführung des A-Dur-Violinkonzerts von Mozart mit dem Frankfurter Museumsorchester unter Tomas Netopil in der Alten Oper in Frankfurt am 14.10.2007)

 

"Die Geigerin spielte ihren Part sehr klar und klassisch ausgeformt. Eine Aufstrich-Artistin, die eine grundlegende Staccato-Formatierung ihres Spiels goutiert und Mozart gar nicht erst in die Nähe flauschig-romantischer Leichtigkeit kommen lässt."

(Frankfurter Rundschau, 16.10.2007, über Tanja Becker-Benders Spiel mit dem Museumsorchester Frankfurt in der Alten Oper am 14.10.2007. Programm: Violinkonzert A-Dur von W. A. Mozart, Dirigent: Tomas Netopil)

 

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Tanja Becker-Bender im Konzert mit dem Museumsorchester Frankfurt unter der Leitung von Tomas Netopil, Alte Oper Frankfurt, 15. Oktober 2007

 

" ... Stattdessen erlebten die Zuhörer die großartige Interpretation von Bartóks Sonate für Violine solo, die er kurz vor seinem Tod vollendete. Tanja Becker-Bender spielte auf ihrer Guarneri del Gesù nicht nur mit blitzender Virtuosität, sondern auch mit schlackenloser Tongebung. Sie gewann dem langsamen Satz ein warmes, inneres Leuchten ab und gestaltete die musikalische Architektur der Chaconne und der Fuge mit stupendem Sinn für Proportionen. Im abschließenden Rondo spürte sie feinsinnig den dezenten Folklorismen nach, die Bartók in einer seiner reifsten Kompositionen integriert hatte."

(Stuttgarter Nachrichten, 14.05.2007, über den nach einer Panne mit dem Orchesternotenmaterial extemporierten Programmwechsel von Tanja Becker-Bender im Konzert mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dennis Russel Davies im Mercedes Benz Forum Stuttgart am 12.05.2007)

 

"La violinista Tanja Becker-Bender para el Mozarteum - sutil y completa"
"La fórmula del bálsamo perfecto" (titulo)

[Die Geigerin Tanja Becker-Bender am Mozarteum - subtil und vollkommen
Die Formel für ein perfektes Balsam (Überschrift)]

(La Prensa (Die Presse), Buenos Aires, 27.04.2007, über ihr Recital zusammen mit der argentinischen Pianistin Paula Peluso im Teatro Gran Rex in Buenos Aires am 25.04.2007)

 

"Meisterhaft verknüpfte sie technisch anspruchsvolle Passagen mit lyrischer Tongebung, die besonders im langsamen Satz für genussreiche Melodik sorgte. Das begeisterte Publikum forderte zwei Zugaben und bekam von der überragenden Künstlerin zunächst das virtuose zweite Capriccio von Paganini und schließlich zum gefühlvollen Ausklang das Andante aus der a-moll-Sonate für Violine solo von Johann Sebastian Bach."

(Frankfurter Neue Presse, 19.03.2007, über Tanja Becker-Benders Interpretation des A-Dur Violinkonzerts von Mozart mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester unter Hendrik Vestmann in der Schlosskirche von Bad Homburg am 16.03.2007)

 

"Da war ein kommender Star am Werk" (Überschrift)

(Solothurner Zeitung, 01.12.2006, über ihr Recital zusammen mit dem Pianisten Oliver Kern im Großen Konzertsaal von Solothurn am 29.11.2006. Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Kurtag und Schnittke)

 

"Mit blendender Virtuosität meistert sie die technischen Kabinettstückchen gleichsam mühelos. Ob Doppelgriffpassagen, ausgedehntes Spiel in oberen Lagen, komplizierte Sprünge und Figuren, alles ist präzise auf den Punkt gebracht und dabei immer ausgewogen im Tonfall."

(Stuttgarter Zeitung, 20.10.2006, über die Aufführung der "Symphonie espagnole" von Edouard Lalo durch Tanja Becker-Bender mit dem Orchesterverein Stuttgart unter Fritz Roth in der Liederhalle Stuttgart am 18.10.2006)

 

"Tanja Becker-Bender ist eine ideale Mozart-Spielerin. Sie intoniert in schlankem Ton, dennoch intensiv und sehr melosbetont - eine Geigerin, die auf ihrem Instrument zu singen vermag und dabei Legati und Bogenwechsel vergessen lässt."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Harald Budweg (25. Juli 2006), über ihre Aufführung des Violinkonzerts A-Dur KV 219 von W.A. Mozart am 23.07.2006 bei den Weilburger Schlosskonzerten

 

"Tanja Becker-Bender gelang es, vor allem im zarten Mittelsatz, die Hörer mit sehr intimen Vibrato-Kantilenen zu bezaubern."
"Die doppelgriffreiche neunte Caprice von Paganini [Zugabe] überzeugte durch das natürliche Spiel, bei dem man kaum an die eminenten Schwierigkeiten solcher Stücke dachte. Diese Solistin kann sich mit den größten ihres Fachs messen!"

Heilbronner Stimme (19.05.2006) über ihre Aufführung des Violinkonzerts d-moll von Mendelssohn mit dem Württembergischen Kammerorchester in Heilbronn am 17. Mai 2006

 

"Noch atemberaubender war freilich das Spiel von Tanja Becker-Bender: von den Doppeltrillern, den Drei- und Vierfachgriffen, den ständigen Terz- und Oktavketten sowie aberwitzigen Läufen und Sprüngen über die zu imitierenden Horn- und Flötenklänge (Nr. 9) in verspielt musikantischem Ton bis hin zum Orgel- oder Chorsatz (Nr. 11) - technisch und musikalisch perfekt."

Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.05.2006) über Tanja Becker-Benders Darbietung aller 24 Capricen von Niccolò Paganini mit der Klavierbegleitung von Robert Schumann beim Bad Homburger Kammermusikfest am 3. Mai 2006

 

Presseauszüge über den ersten öffentlichen Auftritt des von Tanja Becker-Bender neu gegründeten Petrarca-Quartetts in Bad Homburg

 

"Das in Bad Homburg zu erlebende weltweit erste Konzert des Petrarca-Quartetts konnte gleich als ein Höhepunkt des Festivals gelten. Als Signum der in Perfektion demonstrierten Gleichberechtigung der Stimmen standen am Beginn drei Kontrapunkte aus Bachs Kunst der Fuge BWV 1080. Dazu machten Tanja Becker-Bender, der mit ihr exzellent harmonierende zweite Violinist Wojciech Garbowski, der Bratschist Andreas Willwohl und der Cellist Damien Ventula die komplexe Polyphonie thematisch optimal durchhörbar und intonierten nach Art der historischen Aufführungspraxis passend scharf.
Eine ebenso überzeugende Stilprobe gaben sie mit Mozarts Streichquartett Nr. 14 G-Dur KV 387: leicht und klassisch ebenmäßig, gleichlautend phrasierend, spielerisch in der häufigen Chromatik und den oft im Wechsel jeder Note geforderten Piano-Forte-Kontrasten. Luciano Berios episodenhafte Glosse für Streichquartett aus dem Jahr 1997 gab ein Beispiel einer plastischen und im Ton sehr flexiblen Interpretation Neuer Musik, spannungsreich in den ausgedehnten Pizzicato-Abschnitten.
Ins romantisch Subjektive wendete das Petrarca-Quartett sein vier Epochen auf gleich starke Weise durchmessendes Programm mit Robert Schumann, dem das Festival zum 150. Todesjahr gewidmet ist. Sein Streichquartett Nr. 3 A-Dur op.41/3 war treffend gedeutet in den lieblich wiegenden Melodien wie in den bissigen Attacken oder der strengen Kontrapunktik und dem ungebremsten Vorwärtsdrang des Finales."

(Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.05.2006) über das Premierenkonzert des Petrarca-Quartetts beim Bad Homburger Kammermusikfest 2006)

 

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Erster öffentlicher Auftritt des Petrarca-Quartetts beim Bad Homburger Kammermusikfest am 30. April 2006
Tanja Becker-Bender (Violine), Wojciech Garbowski (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Damien Ventula (Violoncello)

 

"Das Programm begann mit Kontrapunkten aus Bachs Kunst der Fuge, vom Quartett in strenger barocker Tradition faszinierend gespielt, schritt dann mit dem Streichquartett G-Dur KV 387 von Mozart so beglückend fort, dass das sachverständige Publikum schon zur Pause rhythmischen Beifall spendete.
Nach der Pause erklang mit Luciano Berios Glosse für Streichquartett ein Werk, das den Mitwirkenden alle Finessen des modernen Quartettspiels abforderte. Auch hier zeigte Primaria Tanja Becker-Bender ihre sicheren Führungsqualitäten, ohne je eine dominante Position zu beziehen."

Frankfurter Rundschau (05.05.2006) über das weltweit erste Konzert des Petrarca-Quartetts beim Bad Homburger Kammermusikfest am 30. April 2006

 

"Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt begeisterte das junge Petrarca-Quartett am Abend mit einem fulminanten Konzert.
Voller Körpereinsatz und hingebungsvolles Musizieren offenbarten, was die Mehrfachfuge des Salzburger Meisters [Mozart] ist: Musik, die Spaß macht, beim Hören und beim Spielen.
... schier endloser Applaus."

Frankfurter Neue Presse (02.05.2006) über den ersten öffentlichen Auftritt des Petrarca-Quartetts beim Bad Homburger Kammermusikfest am 30. April 2006

 

Tanja Becker-Bender und das Berliner Sinfonie-Orchester
Konzertournee Ulm - Karlsruhe - Stuttgart - Friedrichshafen (04. - 07.02.2006)

 

"Geigerin reißt zu Jubelstürmen hin"   (Überschrift)

(Südkurier Konstanz, 9. Februar 2006)

 

"Vielleicht war es auch die Solistin Tanja Becker-Bender, die [den Dirigenten] van Steen inspirierte. Die gebürtige Stuttgarterin, eine mittlerweile gefragte Geigerin in aller Welt, legte eine Interpretation vor, die technisch wie musikalisch ihren Platz im musikalischen Olymp einnehmen dürfte. Wo andere ihr Heil in kühl-blitzender Virtuosität suchen und einfach nur vorführen, wie trefflich sie vertrackt komponierte Doppelgriffpassagen bewältigen können, Oktavketten in schnellem Tempo und dergleichen mehr, dort zeigte Becker-Bender, worauf es wirklich ankommt: atmen mit dieser Musik, ihr Zeit lassen beim Verknüpfen von unzähligen "Handlungsfäden", ihre Farben genau nachmischen, um so zu einem schillernden künstlerischen Abbild der slawischen Folklore zu gelangen."

(Stuttgarter Zeitung, 8. Februar 2006)

 

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Tanja Becker-Bender auf Tournee mit dem Berliner Sinfonieorchester (BSO) unter Jac van Steen, Programm: Violinkonzert D-Dur von Peter Tschaikowski, Konzerte in Ulm, Karlsruhe, Stuttgart, Friedrichshafen, 4.-7. Februar 2006

 

"Tanja Becker-Bender verstand es, den hinreißenden Klang ihrer Guarneri del Gesú-Violine leuchten zu lassen. Flüssig musizierte die junge Geigerin die flinken Läufe. Eindrucksvoll gelang Tanja Becker-Bender die höchst virtuose Solokadenz des Kopfsatzes mit sauberem mehrstimmigem Spiel und brillanter Tongebung bis in höchste Lagen."
"Zu den Lieblingskomponisten der Geigerin gehört Béla Bartók. Aus dessen Solosonate für Violine wählte sie das Presto als Zugabe und brachte damit nicht nur ein andere Farbe in das spätromantisch getönte Konzert, sondern zeigte sich in denn glasklar gespielten Glissandi und Tremoli, den furiosen Sprüngen und der präzisen Rhythmik als glänzende Bartók-Interpretin."

(Badische Neueste Nachrichten Karlsruhe, 7. Februar 2006)

 

"Star des Abends war allerdings die junge Geigenvirtuosin Tanja Becker-Bender, die mit Tschaikowskys einzigem Violinkonzert zu hören war und eine hinreißende Zugabe aus Bartoks Sonate für Violine solo - einer Auftragskomposition Yehudi Menuhins und mit technischen Finessen gespickt - gewährte. Das Wichtigste vorab: Es geht der Geigerin nicht darum, ihre Virtuosität unter Beweis zu stellen, sie bemüht sich vielmehr zu interpretieren. Ihre ganze Körpersprache verrät: Sie will erklären, nahe bringen, vermitteln. Ihre Guarneri del Gesù klingt weich, schmiegsam und transportiert eine blühenden Ton. Alles ist ungemein gesanglich angelegt. Sie durchlebt und empfindet ihre musikalischen Aussagen. Das Orchester breitet einen edlen Klangteppich aus und deckt an keiner Stelle zu."
"Tanja Becker-Bender hatte keinerlei Probleme mit den hohen technischen Schwierigkeiten des Stücks, das ja zunächst als unspielbar gegolten hatte. Es wurde nicht nur zu einer Lehrstunde für virtuoses Spiccatospiel, sondern vor allem zu einem Credo überschäumender Lebensfreude. Langer Schlussbeifall."

(Schwäbische Zeitung Ulm, 6. Februar 2006)

 

"Frische Klänge von Tanja Becker-Bender
... Anlass zum Hören und Staunen: Wesentlichen Anteil daran hatte als Solistin die junge, längst auf internationalem Parkett erfolgreiche Stuttgarter Geigerin Tanja Becker-Bender. Inzwischen hat die Künstlerin einen Musizierstil voll hoch gespanntem Elan, gepaart mit jugendlicher Frische, entwickelt. Nichts Unbeherrschtes ist da zu vernehmen, statt dessen klangliche Überzeugung mit virtuos geführtem Bogen."

(Stuttgarter Nachrichten, 9 April 2005, über ihre Aufführung des 2. Violinkonzerts von Cristóbal Halffter unter der Leitung des Komponisten mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Liederhalle Stuttgart, 6. April 2005)

 

"Eine Sternstunde der Kammermusik hielt die Studiobühne des Theaters Erfurt am Abend des Karfreitag bereit. Tanja Becker-Bender (Violine), Andreas Willwohl (Viola) und Dávid Adorján (Violoncello) interpretierten Aria mit 30 Veränderungen, besser bekannt als "Goldberg-Variationen" von Johann Sebastian Bach. Eine Trio-Aufführung, die wegen ihrer pikanten Durchsichtigkeit und wegen ihres artifiziellen Eigenwertes die Kenner der polyphonen Materie zu Beifallsstürmen veranlasste sowie B-A-C-H als Transkription von bewundernswert, authentisch, charmant und hinreißend erscheinen ließ. Es war wohl das Edelste, was der Studiobühne bislang passiert ist."

(Thüringer Allgemeine, 28 März 2005, Dr. Ursula Mielke, über die Aufführung der Goldberg-Variationen von J.S. Bach in der Streichtrio-Bearbeitung von D. Sitkovetsky und den Spielern; Spielpartner: Andreas Willwohl, Viola, Dávid Adorján, Cello; Bachwochen Thüringen, Erfurt, Theater, 25. März 2005)

 

"La Sensibilissima (Überschrift) ... Diesen [den Ton] erforscht Tanja Becker-Bender atemberaubend sensibel."

(Waiblinger Kreiszeitung, 12. März 2005, Matthias Walz, über ihren Duoabend mit Oliver Kern bei den Winnender Schloßkonzerten, 10. März 2005)

 

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